Ostschweiz

Ostschweiz

Anbaufläche (ha)

<1000

Rebsorten

Blauburgunder, Riesling-Silvaner

Die Weinbauregion Ostschweiz ist nicht identisch mit der geographischen Ostschweiz, sondern erstreckt sich über die gesamte Deutschschweiz. Sie umfasst 17 Kantone von Basel bis nach Graubünden. Die Bezeichnung «Ostschweizer Weine» dient der Abgrenzung gegenüber den Weinen, die aus der Westschweiz stammen.

Die gesamte Rebfläche ist mit rund 2300 ha vergleichsweise klein. Die Weinberge sind weit verteilt und weisen unterschiedliche Voraussetzungen auf, zum Beispiel hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit: Kalk im Jura, Molasse in der Zentralschweiz, Schiefer und Moränen im Osten. Da im ganzen Gebiet, in Höhenlagen zwischen 320 und 600 m ü. M., relativ früh mit erstem Frost zu rechnen ist, werden keine spät reifenden Trauben angebaut. Die Hauptsorte ist Pinot Noir, hier Blauburgunder genannt, für Weissweine stehen Riesling-Silvaner und Müller-Thurgau im Vordergrund.

Eine neue Generation innovativer Winzer stellt heute hochwertige, moderne Rot- und Weissweine her – keine Modegetränke, sondern Qualitätsweine, die bei Fachleuten und Konsumenten Beachtung finden. Die neuen «Ostschweizer» stammen aus den traditionell seit jeher bekannten Gebieten. Das wäre Schaffhausen, vor allem das Klettgau mit namhaften Weinbaudörfern wie Hallau und Wilchingen. Das Zürcher Weinland und die Rebberge an den Ufern des Zürichsees. Die Bündner Herrschaft, klein aber fein: Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans.